Das Mácha-Land befindet sich im südwestlichen Teil der Region Liberec und reicht mit seinem südlichen Rand, der Gegend von Kokořín (dt. Daubaer Schweiz) in die Region Mittelböhmen hinein. Im Jahre 1961 wurde ein Reiseführer mit dem Namen Mácha-Land (Máchův kraj) herausgegeben. Dessen Autor František Patočka bezeichnete das Gebiet mit einer Fläche von 1813 km² zum ersten Mal als Mácha´s Land und legte dessen Grenzen fest. Im Osten reicht das Gebiet bis zum Städtchen Český Dub. Von dort verläuft die Grenze entlang der Iser (Jizera) über die Städte Mnichovo Hradiště, Bakov nad Jizerou, Mladá Boleslav bis nach Krnsko. Die südliche Grenze bildet das Gebiet die Daubaer Schweiz (Kokořínsko). Die südwestliche Grenze wird durch das Flüsschen Liběchovka zwischen Liběchov und Zakšín markiert, die gemeinsam mit den Orten Úštěk und Verneřice die westliche Grenze bilden. Die nördliche Grenze führt durch das Ploučnice-Tal bis nach Osečná.
Unsere Publikation betrachtet ein etwas kleineres Gebiet, das im Norden von Česká Lípa und im Westen durch die Orte Kravaře und Blíževedly begrenzt ist. Im Süden ist umfasst das Mácha-Land die Gebiete von Dubá, Kokořín und Bělá. Im Osten wird die Grenze vom ehemaligen Truppenübungsplatz Ralsko gebildet.
Das Herz des Mácha-Lands sind Doksy und der Mácha-See sowie Dubá, das auch das Tor zur malerischen Landschaft der Daubaer Schweiz ist. Die gotische königliche Burg Bezděz im Osten ist ebenso wie die Burgruine von Starý Berštejn im Westen, die Burg Houska im Süden und das Gebiet von Ralsko im Norden eine nicht wegzudenkende Dominante des Mácha-Lands.